Die Familienküche

Wie gestalte ich meine Küche kindergerecht?

Ganz oft sind Küchen der Ort im Haus, an dem die Familie am häufigsten zusammenkommt. Denn natürlich hat das gemeinsame Essen in jeder Familie einen hohen Stellenwert. Schon zum Frühstück trifft man sich hier und beginnt gemeinsam den Tag. Und spätestens zum Abendessen kommt man wieder in der Küche zusammen, um gemeinsam zu Abend zu essen. Vor allem bei Familien sind sogenannte Wohnküchen sehr beliebt, also Küchen, die nicht nur auf das Zubereiten von Speisen ausgerichtet sind, sondern die mit attraktiven Sitzplätzen eine Gemütlichkeit erzeugen, so dass sich hier alle Familienmitglieder immer wieder gerne aufhalten.

Besonders, wenn noch kleinere Kinder zur Familie gehören, ist es dann aber wichtig, dass die Kücheneinrichtung kindgerecht ist. Dazu gehören zum einen Aspekte der Kindersicherheit, um typische Gefahren in der Küche abzuwenden, aber auch spezielle Einrichtungen, die das Leben mit Kindern und für Kinder in der Küche erleichtern. Und natürlich sollte auch bedacht werden, was die Küche für alle Familienmitglieder attraktiv macht. Einige Anregungen, wie man eine Küche besonders familienfreundlich einrichten kann, bekommen Sie auf dieser Seite.

Eine Küche kindersicher machen – gar nicht so einfach

Wenn sich regelmäßig kleine Kinder in der Küche aufhalten, hat das Thema Sicherheit eine hohe Priorität. Natürlich sollte man die Kleinsten ohnehin nicht unbeaufsichtigt lassen, schon gar nicht in der Küche. Aber gerade dort kann es ja vorkommen, dass Sie mal kurz abgelenkt sind, während Sie sich um die Essenszubereitung kümmern. Um so wichtiger ist es, die Küche so einzurichten, dass die Risiken minimiert sind. Spätestens, wenn die Kleinen laufen können, ist darauf zu achten, dass die Kücheneinrichtung in allen Aspekten kindersicher ist. Speziell wenn Sie eine neue Küche planen, können Sie von vornherein einiges so gestalten, dass die Küche für Kinder besonders sicher ist. Aber auch bei einer bestehenden Küche gibt es natürlich noch einiges zu beachten. Wir möchten Ihnen hier einige Punkte vorstellen.

Versetzen Sie sich in die Perspektive Ihres Kindes und schauen Sie sich Ihre Küche mal „von unten“ an. Die Kleinen können nicht sehen, was sich auf Arbeitsplatten, in Schränken und auf Tischen verbirgt – aber deshalb sind sie natürlich besonders neugierig. Überlegen Sie, dass Schubladengriffe z.B. wie eine Leiter für Ihr Kind wirken, an denen es versuchen könnte, hochzuklettern. Für die Einrichtung einer kindersicheren Küche sind deshalb grifflose Schubladen mit einer Push-to-open-Technik gut, oder aber Schubladen mit Griffmulden anstelle von bügelförmigen Griffen. Gegen unbeabsichtigtes Fingerklemmen sind sanft schließende Schubladen mit eingebauter Dämpfungsbremse hilfreich, der sogenannte Softeinzug. Und damit es am Esstisch nicht zu Unfällen kommt, sollten Sie für einige Zeit auf herunterhängende Tischdecken verzichten, damit Ihr Kind nicht in Versuchung kommt, sich daran hochzuziehen, und dabei alles vom Tisch herunterreißt.

Küchengeräte und Küchenwerkzeug absichern und aufräumen

Weiter geht es bei den Küchengeräten: Ein Kühlschrank sollte für Kleinkinder nicht zu öffnen sein. Denn sonst sind schnell Lebensmittel herausgezerrt. Entweder sind dann die Lebensmittel auf dem Küchenboden verteilt, oder aber, dem Kind fällt etwas Schweres auf den Kopf. Mit einer Türsicherung am Kühlschrank, die nachträglich angebracht werden kann, verhindern Sie, dass die Neugier der Kleinen zu Unfällen führt. Auch bei allen Elektrogeräten in der Küche gilt: Absichern. Alles was ein Kabel oder Stecker hat, ist leicht heruntergezogen. Deswegen: Alle beweglichen Elektrogeräte und Küchenwerkzeuge sollten immer sofort nach dem Einsatz wieder weggeräumt werden. Hierfür benötigen Sie natürlich einiges an Stauraum, den Sie von vornherein bei der Küchenplanung berücksichtigen sollten. Aber das Gute ist: auch wenn die Kinder irgendwann größer sind, haben Sie immer genug Platz für diese Geräte und können sie bei Bedarf verschwinden lassen. Denn mal ehrlich: zu viel Stauraum kann es in einer Küche eigentlich nie geben und aufgeräumte, freie Arbeitsflächen sehen einfach besser aus.

Auch am Herd passieren oft schwere Unfälle durch Verbrennung oder Verbrühung. Auf dem Herd oder dem Kochfeld sollten Sie deshalb Pfannenstiele immer von der Herdkante wegdrehen und wenn möglich generell nur die hinteren Kochfelder verwenden, die möglichst weit von der Kante weg sind. So kommt kein Kind an die heißen Töpfe und Pfannen heran. Es gibt auch Schutzgitter, die Sie am Rand des Kochfelds anbringen können, und die ein Herunterziehen von Töpfen verhindern. Einen weiteren Sicherheitsaspekt besitzen Induktionskochfelder. Diese sind auch direkt nach dem Abschalten nicht heiß, so dass die Verbrennungsgefahr an dieser Stelle minimiert wird. Auch gibt es bei vielen Kochplatten eine Kindersicherung oder versenkbare Bedienknöpfe, die ein ungewolltes Einschalten verhindern.

Die Wohnküche ist die optimale Familienküche

Wie Sie Ihre Küche noch familienfreundlicher machen? Machen Sie Ihre Küche zu einem Ort, an dem alle Familienmitglieder sich wohl fühlen! Dazu kann auch gehören, dass Sie gemeinsam als Familie im Familienrat über die Gestaltung der Küche entscheiden. Wie wäre es mit einem gemeinsamen Besuch im Möbelhaus Hesebeck? Bei der Auswahl der Küchenmöbel und vor allem auch der Farbgebung sollten Sie alle Familienmitglieder mit einbeziehen. Das fördert die Identifikation mit diesem Gemeinschaftsraum, speziell wenn Sie eine Wohnküche einrichten möchten.

Ein Tipp für eine besonders gemeinschaftsfördernde Küche: eine Inselküche oder eine Küche in L-Form mit Tresen. An solchen Arbeitsflächen, an die man von allen Seiten heran kann, lässt es sich besonders gut zusammen werkeln. Das ist kommunikativ und so macht das gemeinsame Kochen richtig Spaß. Und wenn Sie einen Tresen mit Barhockern ausstatten, werden auch die etwas älteren Teenies immer wieder spontan dort Platz nehmen, garantiert! Auch die Kleinsten können dort auf Hochstühlen sitzen und teilhaben. Kinder essen auch besonders gerne etwas, wo sie selbst beim Kochen dabei waren. Deshalb können Sie Mahlzeiten so planen, dass die Kinder regel­mäßig bei der Zubereitung der Mahlzeiten mithelfen können. Bereits Dreijährigen kann man schon einige einfache Aufgaben geben. Vielleicht beginnen Sie mit einem regelmäßigen gemeinsamen Familienkochtag? Dafür haben wir Ihnen unser Lieblings-Lasagne-Rezept aufgeschrieben. WIr wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Spaß beim Nachkochen.

Unser Lieblings-Rezept